Was wir häufig gefragt werden

 

Was war der Grund Corporate Happiness zu entwickeln?

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass es an der Zeit ist, die Mitarbeiter in den Fokus zu rücken. Wohlfühlmaßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office, Kinderbetreuung und ein firmeninternes Sportprogramm sollen die Mitarbeiter binden und sie glücklich machen. Das ist sicher gut gemeint. Allerdings bleiben dabei die Nachhaltigkeit und die tatsächliche Verankerung einer mitarbeiterorientieren Unternehmenskultur auf der Strecke, da wirkliche Motivation von außen nicht gelingt. Corporate Happiness wurde entwickelt, um genau dort anzusetzen. Glücklich zu sein ist erstrebenswert – für jeden! Wir sind der Meinung, dass ein Unternehmen das Glück seiner Mitarbeiter aktiv mitgestalten kann und auch sollte.

Wir unterstützen und begleiten Unternehmen bei dem Aufbau einer zukunftsfähigen Arbeitgebermarke, die für feste Werte steht und den Mitarbeitern Raum für die Entwicklung ihrer individuellen Persönlichkeit gibt. Wir möchten, dass die Fehlzeiten aufgrund psychischer Krankheiten in Unternehmen nicht weiter ansteigen, sondern sinken und Sie darauf mit Prävention und nicht mit Rehabilitation reagieren können. Die Positive Psychologie hat bewiesen, dass Unternehmen erfolgreicher werden, wenn die Mitarbeiter ihre Arbeit als bedeutsam ansehen, sie ihre individuellen Stärken einsetzen können und die Tätigkeit ihnen Freude macht. Hinzu kommt, dass es enorm leistungsfördernd ist, wenn sich die Mitarbeiter gegenseitig inspirieren, begeistern und ermutigen. Genau so funktioniert Corporate Happiness!

Welche Vision steckt hinter Corporate Happiness?

Wir haben Corporate Happiness entwickelt, um in Unternehmen eine Arbeitskultur einzuführen, bei der jeder Mitarbeiter seine Aufgaben mit Leidenschaft, Begeisterung und positiver Energie angeht und in seiner Tätigkeit aufblüht.
Unser Ziel ist es, dass Corporate Happiness eine verbreitete Bewegung ist und für eine hohe bekannte Qualität steht. Für uns zählen Professionalität, Spaß, Fairness, seriöse wissenschaftliche Fundierung, Authentizität und Partnerschaftlichkeit als bedeutendste Anker unserer Arbeit.

Welche Werteorientierung verfolgt Corporate Happiness?

Für unser Tun gelten folgende Werte:
1. Idealismus: Wir glauben an eine bessere Welt, in der glücklichere Arbeitnehmer in erfolgreicheren Unternehmen arbeiten. Wir vertreten als Mitarbeiter authentisch diese Geisteshaltung in unserem Tun und fühlen uns als Missionare.
2. Wirksamkeit: Wir achten bei allen Instrumenten auf eine hohe Wirksamkeit. Dazu zählt die theoretische Fundierung auf Grundlage neuester Erkenntnisse und die eigene Praxiserprobung.
3. Lebensfreude: Eine Sinnorientierung in Job und Privatleben führt zu einer Konzentration auf das Wesentliche und dem rechten Maß. Gepaart mit Freude und Begeisterung sowie dem Bewusstsein der eigenen Stärken führt das zu einer hohen Leistungsbereitschaft und einem glücklichen Leben.
4. Wertschätzung: Wir stellen das Team und die Gemeinschaft in den Vordergrund. Herzlichkeit, Verständnis und Partnerschaftlichkeit sind hierbei wichtige Ausprägungen.
5. Innovation: Wir gehen neue Wege und probieren Vieles aus. Kreativität zeichnet unser Handeln aus. Wir schaffen Innovationen gemeinsam mit unseren Kunden, Lieferanten und Partnern.

Die Mitarbeiter sind der Dreh- und Angelpunkt von Corporate Happiness. Nur durch die Lust der Teilnehmer an der individuellen und gemeinsamen Entwicklung wird es möglich, Corporate Happiness in der Unternehmenskultur zu verankern und zu leben.
Führung ist Dienstleistung und kein Privileg (Machtposition). Dies beachten zu wenige Personen in Führungspositionen.

Was ist das Besondere an Corporate Happiness?

Corporate Happiness ist der erste Ansatz, der die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus positiver Psychologie und Hirnforschung im gesamten Unternehmen und nicht nur in einzelnen Abteilungen umsetzt. Dabei stärken wir die Eigenverantwortung der Mitarbeiter und setzen nicht ausschließlich auf Führungskräfte.

Das Glück am Arbeitsplatz darf nicht zufällig, zum Beispiel durch einen guten Abteilungsleiter, der mit seinem Team ausgebildet wurde, entstehen. Denn wenn der weg ist, fängt das Spiel von vorne an. Wir setzen deshalb an den Strukturen des Unternehmens an, so dass Corporate Happiness im Leitbild und den Prozessen verankert ist.
Wir ziehen uns im Laufe der Zeit immer mehr zurück. Denn die durch Corporate Happiness ausgebildeten Mitarbeiter erledigen unseren Job nun selbst. Wir sind Berater auf Lebenszeit, indem wir Ihnen bei Bedarf mit unserer Expertise zur Seite stehen und  nicht, indem wir uns regelmäßig bei Ihnen einkaufen. Unser Wissen soll in das Unternehmen gebracht und dort dann selbstständig multipliziert werden..

Wir versuchen nicht, das Verhalten der Mitarbeiter zu ändern. Die Hirnforschung sagt: Das geht nicht! Oder haben Sie es schon geschafft, das Verhalten einer anderen Person zu ändern, der das gefallen hat?
Wir arbeiten an den Haltungen, den inneren Einstellungen, der Gesinnung der Mitarbeiter. Haltungen steuern das Verhalten. Deswegen haben Belohnungen/Bestrafung/Belehrungen der Mitarbeiter durch deren Führungskräfte nur einen kurzzeitigen Effekt. Das kostet viel Energie, Zeit und Geld.

Wie gehen wir in Unternehmen vor?

Wir haben ein Ausbildungsprogramm entwickelt, auf das sich Mitarbeiter eines teilnehmenden Unternehmens bewerben können. In einem ersten Schritt laden wir alle Mitarbeiter des Unternehmens zu einer freiwilligen Informationsveranstaltung ein. Dort erfährt die Belegschaft, was es mit Corporate Happiness auf sich hat.

Im zweiten Schritt können sich die Mitarbeiter bewerben, die Lust und Interesse verspüren, das Corporate Happiness Ausbildungsprogramm zu absolvieren. Nach der Ausbildung verankern die so genannten „Corporate Happiness Beauftragten“ die Inhalte und Erkenntnisse dieses Ansatzes als Multiplikatoren innerhalb des Unternehmens, so dass sich Corporate Happiness von innen her ausbreitet.
Alle ausgebildeten „Corporate Happiness Beauftragten“, die Lust haben sich persönlich und fachlich noch weiter zu entwickeln, werden von uns als „Corporate Happiness Trainer“ weitergebildet. Wir ziehen uns im Laufe der Zeit dann immer mehr zurück. Denn die Trainer erledigen unseren Job nun selbst. Unser Wissen wird also in das Unternehmen gebracht und multipliziert sich dann dort selbstständig.

Unsere Erfahrung zeigt: Happiness steckt an und macht dazu (noch) erfolgreicher!

In der Corporate Happiness Ausbildung erfahren die Teilnehmer, dass ihr Verhalten über ihre innere Einstellung gesteuert wird. In verschiedenen Übungen lernen sie, warum sie so sind wie sie sind, wie ihre innere Einstellung/ihr Weltbild entstanden ist und wie sie daran arbeiten können. Sie verändern ihre Einstellung hin zu mehr Dankbarkeit, Authentizität, Wertschätzung, Lebensfreude und Lust auf eigene Leistung und Eigenverantwortlichkeit. Diese Veränderung überträgt sich nicht nur auf das Privatleben jedes Teilnehmers, sondern auch auf den Job und die dort erbrachte Leistung!

Hier geht´s zu näheren Infos zu unseren Angeboten für Unternehmen.

Welche Unternehmenskultur entwickelt sich durch Corporate Happiness?

Häufig sind Glückskiller in einem schlecht funktionierenden Projekt- und Prozessmanagement zu finden. Dies sind aber nur Symptome, die eine andere Ursache haben (fehlendes Engagement der Mitarbeiter, die nur warten, dass der Chef etwas unternimmt). Im Zuge von Corporate Happiness werden diese Themen selbstständig und eigenverantwortlich durch die Mitarbeiter erarbeitet. Unsere Teilnehmer lernen sehr früh selbst aktiv zu werden, wichtige Themen in die Hand zu nehmen und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

Im Entwicklungsprozess zur Happiness-Kultur wird die Eigenverantwortung der Mitarbeiter gestärkt. Die Mitarbeiter verstehen das Unternehmen als menschlichen Körper mit seinen Organen (Abteilungen). Nur wenn alle zusammenarbeiten und aufeinander abgestimmt sind, funktioniert das System. Ansonsten entstehen Krankheiten (Konflikte), die wiederum mit Operationen (Personalwechsel) oder Medikamenten (unnatürlicher oder externer Eingriff) behandelt werden müssen.

Welcher Nutzen ergibt sich für Unternehmen, die Corporate Happiness einführen?

1_MeuroUnnötige Personalkosten – Jahr für Jahr

In einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, für die monatlich im Durchschnitt Lohnkosten von 4000 € pro Arbeitnehmer anfallen, sind 85% gering engagierte Mitarbeiter (Gallup 2013). Die Konsequenz dieses geringen Engagements ist ein Leistungsabfall von bis zu 25 % (Heigl, TCD 2010)! Somit ergeben sich insgesamt 1.020.000 € sinnlos investierte Personalkosten pro Jahr.

8_prozentFluktuationsrate bei hoher emotionaler Bindung

Nur 8 % der Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung verlassen ihr Unternehmen innerhalb von 3 Jahren. Bei geringer und keiner emotionalen Bindung tun dies 40 %. Für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern ergeben sich damit im Durchschnitt 131.400 € Fluktuationskosten pro Jahr. Pro Mitarbeiter fallen je nach Position und Qualifikation 40% bis 200% des Jahreslohns an (Statistisches Bundesamt 2011).

41_prozentWeniger Krankheits- und Fehltage

Mitarbeiter mit hoher Bindung zum Unternehmen haben 41% weniger Fehlzeiten im Vergleich zu Mitarbeitern mit keiner Bindung (Gallup 2012). Bei einem Fehltag eines Mitarbeiters entstehen 280,20 € verlorene Arbeitskosten pro Tag. (Statistisches Bundesamt 2012). Bei 100 Mitarbeitern ergaben sich 200 Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr durch psychische Krankheiten und Burn-Out.  (BPtK-Studie zur Arbeitsunfähigkeit 2012).

 

30_prozentMehr Produktivität, Verkäufe und Kreativität dank Happiness

In einer umfassenden Metaanalyse von 225 akademischen Studien haben Sonja Lyubomirski, Laura King und Ed Diener herausgefunden, dass glücklichere Mitarbeiter im Durchschnitt eine um 31% gesteigerte Produktivität haben; ihre Verkäufe sind um 37% höher; ihre Kreativität ist 3 mal höher. (Harvard Business Review Notice of Use Restrictions, May 2009)

Wie kann ich mir den genauen Ablauf des Ausbildungsprogrammes vorstellen?

Generell unterscheiden wir zwischen dem offenen Ausbildungsprogramm, zu dem sich Jeder anmelden kann und dem geschlossenen Ausbildungsprogramm innerhalb eines Unternehmens.

Nähere Informationen und die Unterschiede der beiden Programmen finden Sie hier.